{"id":88395,"date":"2020-03-04T18:09:56","date_gmt":"2020-03-04T18:09:56","guid":{"rendered":"https:\/\/adfinextstg.wpenginepowered.com\/?post_type=case&#038;p=88395"},"modified":"2026-05-19T15:26:00","modified_gmt":"2026-05-19T15:26:00","slug":"christen-in-der-tuerkei-de","status":"publish","type":"case","link":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/fall\/christen-in-der-tuerkei-de\/","title":{"rendered":"Christen in der T\u00fcrkei"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-einreiseverbot-fur-christen\">Einreiseverbot f\u00fcr Christen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christen in der T\u00fcrkei mit Ausweisung und Verfolgung konfrontiert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere Christen, die zuvor in der T\u00fcrkei gelebt haben, darunter Pam und Dave Wilson, Rachel und Mario Zalma*, David Byle und andere, haben beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte Berufung eingelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der christlichen Bev\u00f6lkerung in der T\u00fcrkei ist in den vergangenen 100 Jahren von 20 Prozent auf 0,3 Prozent gesunken. Sch\u00e4tzungsweise bekennen sich 99 Prozent der rund 83 Millionen Einwohner zum Islam. Obwohl die T\u00fcrkei keine Staatsreligion hat, ist die Regierung zunehmend von Islamisierung und Nationalismus gepr\u00e4gt, was insbesondere f\u00fcr religi\u00f6se Minderheiten wie Christen erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten Jahren geht die Regierung gezielt gegen ausl\u00e4ndische christliche Arbeitskr\u00e4fte vor, obwohl diese rechtm\u00e4\u00dfig und oft schon seit Jahrzehnten in der T\u00fcrkei leben. Zwischen 2020 und 2023 verh\u00e4ngte die t\u00fcrkische Regierung Einreiseverbote gegen mindestens 160 ausl\u00e4ndische christliche Arbeitskr\u00e4fte und ihre Familien oder verwies sie des Landes. Es werden aber st\u00e4ndig neue Einreiseverbote erlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden versehen Christen mit sogenannten \u201eN-82\u201c- oder \u201eG-87\u201c-Sicherheitscodes, mit denen eine Person als \u201eBedrohung f\u00fcr die \u00f6ffentliche Ordnung und Sicherheit\u201c eingestuft wird. Diese Codes wirken praktisch wie Einreiseverbote. Die Regierung setzt diese Codes ein, um missionarische Arbeit im Land zu verhindern. Durch den gezielten Einsatz dieser Codes kann die Regierung die Akten, die angebliche \u201aBeweise\u2018 gegen die betroffenen christlichen Mitarbeiter enthalten, unter Verschluss stellen. Dadurch werden Rechtsmittel undurchsichtig und der innerstaatliche Rechtsschutz faktisch ausgehebelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Menschenrechtsverletzungsbericht 2024 (Human Rights Violation Report) des Verbands evangelischer Kirchen dokumentiert 132 Personen, die willk\u00fcrlich mit einem Einreisesperrcode belegt wurden und allein aufgrund ihres christlichen Glaubens nicht mehr in die T\u00fcrkei einreisen d\u00fcrfen. Insgesamt sind laut Bericht 303 Menschen von diesen Ma\u00dfnahmen betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADF International unterst\u00fctzt \u00fcber 30 solcher F\u00e4lle vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) und auf nationaler Ebene.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 16. Januar 2026 hat der EGMR 20 dieser F\u00e4lle offiziell angenommen. ADF International unterst\u00fctzt 17 dieser F\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs ist besorgniserregend, dass wir derzeit Zeuge systematischer Feindseligkeiten gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Christen durch Amtstr\u00e4ger in der T\u00fcrkei werden. Diese gezielten Versuche, die Verbreitung des Christentums zu unterbinden, stellen einen Versto\u00df gegen die Religionsfreiheit dar. Dass der Gerichtshof diese F\u00e4lle nun aufgreift, ist ein wichtiger Schritt hin zu Transparenz, Verantwortlichkeit und rechtlichem Schutz.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><cite>&#8211; Lidia Rieder, Juristin bei ADF International <\/cite><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zusammenfassung\">Zusammenfassung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verfolgung von Christen nimmt weltweit zu, und die T\u00fcrkei ist da keine Ausnahme. Christen sind international die am st\u00e4rksten verfolgte Glaubensgemeinschaft, und dennoch findet dieses Thema  weltweit nur wenig Beachtung. In der T\u00fcrkei geht die Regierung systematisch gegen Christen und ihre Familien vor, indem sie ihnen die Wiedereinreise ins Land verbietet, obwohl sie dort seit langem rechtm\u00e4\u00dfig ans\u00e4ssig sind. Die T\u00fcrkei hat zudem systematisch christliche Seminare geschlossen und die christliche Gemeinschaft in der T\u00fcrkei damit gezwungen, sich stark auf ausl\u00e4ndische Geistliche zu verlassen. Die Einreiseverbote f\u00fcr ausl\u00e4ndische christliche Missionare zielen darauf ab, die Ausbreitung des Christentums in der T\u00fcrkei ganz zu unterbinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs ist schockierend, dass ein so fortschrittliches Land wie die T\u00fcrkei ausl\u00e4ndische Christen, die keinerlei Straftaten begangen haben, als Terroristen behandelt, nur weil sie sich zu ihrem Glauben bekennen. Wir fordern die t\u00fcrkische Regierung nachdr\u00fccklich auf, diese diskriminierenden Praktiken einzustellen, die eine eklatante Missachtung der Religionsfreiheit  und einen gravierendenVersto\u00df gegen die Rechte und Normen internationaler Abkommen, darunter auch der , Europ\u00e4ische Menschenrechtskonvention, deren Vertragspartei die T\u00fcrkei ist und deren Gr\u00fcndungsmitglied sie im Redaktionsrat war, darstellen\u201c, sagte Kelsey Zorzi, Direktorin der Rechtsabteilung f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit bei ADF International.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dave-und-pam-wilson\">Dave und Pam Wilson<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das US-amerikanische Missionarsehepaar Pam und David Wilson wurde aus der T\u00fcrkei ausgewiesen, nachdem sie dort fast vier Jahrzehnte lang rechtm\u00e4\u00dfig gelebt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dave kam 1980 nach Istanbul und \u00fcbernahm die Leitung des Bibel-Fernkurses (BCC), eines von \u201cOperation Mobilization\u201d ins Leben gerufenen Dienstes. Im Rahmen seines Dienstes betrieb er Haus-zu-Haus-Evangelisation, indem er Brosch\u00fcren \u00fcber das Evangelium und Einladungen zum Bibelstudium verteilte. Pam zog 1984 mit einem Gemeindegr\u00fcndungsteam nach Ankara, nachdem sie ein Jahr zuvor den Ruf Gottes versp\u00fcrt hatte, in die T\u00fcrkei zu gehen. Dave und Pam lernten sich 1986 kennen und heirateten 1988. Nach ihrer Heirat setzten sie ihren Dienst unter den Menschen in der T\u00fcrkei fort. Im Laufe der Jahre sahen sie sich mehreren Abschiebungsversuchen ausgesetzt. Die Beh\u00f6rden nahmen das Ehepaar wegen ihrer missionarischen T\u00e4tigkeit ins Visier. Durch rechtliche Schritte gelang es ihnen, die erforderlichen Visa und Aufenthaltsgenehmigungen zu erhalten und so legal im Land zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfang Februar 2019 verlie\u00dfen Dave und Pam die T\u00fcrkei, um die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Familie in den USA zu verbringen. Als sie in die T\u00fcrkei zur\u00fcckkehren wollten, wurde ihnen am Flughafen Istanbul mitgeteilt, dass gegen sie eine Ausweisungsverf\u00fcgung und ein Einreiseverbot verh\u00e4ngt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Wochen sp\u00e4ter erhielt eines ihrer Teammitglieder dasselbe Einreiseverbot. Es stellte sich heraus, dass das gegen Dave und Pam verh\u00e4ngte Verbot kein Einzelfall war. Kurz darauf erfuhren sie gemeinsam mit zwei weiteren Teammitgliedern, dass ihnen zus\u00e4tzlich der Code G-87 zugewiesen worden war \u2013 eine Einstufung, die normalerweise Terroristen vorbehalten ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 13. Juli 2021 reichte ADF International im Namen der Wilsons eine Beschwerde beim EGMR gegen die T\u00fcrkei ein. Im Januar 2026 wurde ihr Fall vom h\u00f6chsten Gericht Europas angenommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-rachel-und-mario-zalma\">Rachel und Mario Zalma*<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2009 zog das britische Ehepaar Rachel und Mario Zalma* (* Zum Schutz ge\u00e4ndert) nach Istanbul, um eine neue christliche Kirchengemeinde zu unterst\u00fctzen. Sie verbrachten viel Zeit damit, die Sprache, die Geschichte und die Kultur der Menschen vor Ort kennenzulernen. Um ihrer Nachbarschaft etwas Gutes zu tun, bot ihre Kirche kostenlose Englischkurse und eine Eltern-Kind-Spielgruppe an und die Einnahmen vom j\u00e4hrlichen Weihnachtsbasar gingen an lokale Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2018 h\u00f6rten die Zalmas von anderen Christen, denen nach der R\u00fcckkehr aus ihren Heimatl\u00e4ndern die Einreise in die T\u00fcrkei verwehrt wurde. Die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden hatten begonnen, Christen mit dem Sicherheitscode N-82 zu kennzeichnen, der eine Person als \u201eBedrohung f\u00fcr die \u00f6ffentliche Ordnung und Sicherheit\u201c einstuft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2019 wurden das schlie\u00dflich auch f\u00fcr die Zalmas Realit\u00e4t \u2013 kurz nachdem sie an der Familienkonferenz des Verbands der t\u00fcrkischen protestantischen Kirchen teilgenommen hatten. Vor einer Reise nach Gro\u00dfbritannien wurde Mario von der Polizei angehalten und dar\u00fcber informiert, dass auch er mit dem Code N-82 belegt worden war. \u201eEs war furchtbar, nicht zu wissen, was mit ihm geschehen w\u00fcrde. Ich h\u00f6rte die Beamten fl\u00fcstern, wir seien wahrscheinlich Terroristen. Es hat mich zutiefst ersch\u00fcttert, ein solches Misstrauen zu erleben, obwohl wir den Menschen dort nur Gutes tun wollten\u201c, erinnert sich Rachel. Die Polizei erlaubte Mario, in der T\u00fcrkei zu bleiben, um die Anordnung gerichtlich anzufechten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni 2020 wurde auch Rachel dieser Code zugewiesen. Bevor die Polizei Gelegenheit hatte, sie abzuschieben, beschlossen die Zalmas, selbst nach England zur\u00fcckzukehren und rechtliche Schritte einzuleiten. Aus den im Rahmen des Gerichtsverfahrens der Zalmas vorgelegten Unterlagen ergibt sich, dass es sich bei ihrem Fall nicht um einen Einzelfall handelt. Auch andere Christen, die an der Familienkonferenz 2019 des Verbands der t\u00fcrkischen protestantischen Kirchen teilgenommen hatten, traf dasselbe Schicksal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Unterst\u00fctzung von ADF International haben Rachel und Mario ihren Fall vor den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte gebracht. Er z\u00e4hlt zu den F\u00e4llen, die der Gerichtshof im Januar 2026 an die t\u00fcrkische Regierung kommuniziert hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-david-byle\">David Byle<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">David Byle, ein christlicher Geistlicher, musste die T\u00fcrkei, die er  19 Jahre lang sein Zuhause genannt hatte, verlassen, nur weil er seinen Glauben verk\u00fcndete. Er und seine Frau haben ihre f\u00fcnf Kinder in der T\u00fcrkei gro\u00dfgezogen und waren zu festen Mitgliedern der Gemeinde geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">David wurde 2016 mit einer ungerechtfertigten Ausweisungsverf\u00fcgung konfrontiert und focht diese vor Gericht an. Obwohl ihm eine einstweilige Verf\u00fcgung gew\u00e4hrt worden war, die ihm den Aufenthalt bis zum Urteil erlaubte, wurde er unerwartet in Gewahrsam genommen und von der Polizei verh\u00f6rt. Anschlie\u00dfend verlie\u00df er das Land und erfuhr, dass ihm von den Beh\u00f6rden der Code N-82 zugewiesen worden war, der ihm die Wiedereinreise faktisch untersagt. Die Familie Byles lebt nun in Deutschland. In einem Schreiben vom 5. Mai 2022 lehnte der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR) die Verhandlung in Davids Fall ab. Ein Partneranwalt von ADF International leitete in der T\u00fcrkei ein neues Verfahren ein, um sein Einreiseverbot anzufechten, da sein Visumantrag 2022 erneut abgelehnt worden war und seit der Zuweisung des Codes f\u00fcnf Jahre vergangen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte befasst sich mit den F\u00e4llen der verbannten Christen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider gibt es immer mehr solcher F\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit mehreren Jahren macht ADF International auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam: unter anderem durch Schulungen f\u00fcr lokale Anw\u00e4lte, wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen und Expertengutachten, die systematischen Verst\u00f6\u00dfe gegen die Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie damit verbundene Rechte dokumentieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ADF International hat \u00fcber mehrere Jahre hinweg zahlreiche Kl\u00e4ger und ihre Anw\u00e4lte in diesen Verfahren unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Januar 2026 beschloss der Europ\u00e4ische Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in einem wichtigen Schritt zur Durchsetzung der Rechenschaftspflicht, 20 F\u00e4lle von Christen zu verhandeln, denen die Einreise in die T\u00fcrkei allein aufgrund der Aus\u00fcbung ihres Glaubens verweigert wurde; 17 dieser F\u00e4lle werden von ADF International unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EGMR hat die F\u00e4lle geb\u00fcndelt an die t\u00fcrkische Regierung \u00fcbermittelt und darauf hingewiesen, dass diese f\u00fcr hinreichend zusammenh\u00e4ngend gehalten werden, um sie gemeinsam zu pr\u00fcfen. Zugleich wurde die T\u00fcrkei aufgefordert, im weiteren Verfahren eine Stellungnahme abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir begr\u00fc\u00dfen die Entscheidung des Gerichts, diese F\u00e4lle gemeinsam zu behandeln. Es handelt sich hierbei nicht um vereinzelte Fehler oder einmalige Entscheidungen\u201c, sagte Kelsey Zorzi, Direktorin der Rechtsabteilung f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit bei ADF International. \u201eDie geb\u00fcndelte Pr\u00fcfung dieser F\u00e4lle macht deutlich, dass der Gerichtshof ein m\u00f6gliches systematisches Vorgehen gegen Christen in der T\u00fcrkei sieht. Wir erwarten, dass er das zentrale rechtsstaatliche Prinzip best\u00e4tigt, wonach Regierungen niemandem allein aufgrund seines Glaubens Grundrechte entziehen d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"h-zum-schutz-geandert\">* Zum Schutz ge\u00e4ndert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einreiseverbot f\u00fcr Christen Christen in der T\u00fcrkei mit Ausweisung und Verfolgung konfrontiert Mehrere Christen, die zuvor in der T\u00fcrkei gelebt haben, darunter Pam und Dave Wilson, Rachel und Mario Zalma*, David Byle und andere, haben beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte Berufung eingelegt. 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