{"id":86924,"date":"2025-03-12T15:39:13","date_gmt":"2025-03-12T14:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/adfinternational.org\/?p=70245"},"modified":"2026-07-08T12:20:56","modified_gmt":"2026-07-08T12:20:56","slug":"der-schatten-der-fruehsexualisierung","status":"publish","type":"commentary","link":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/kommentar\/der-schatten-der-fruehsexualisierung\/","title":{"rendered":"Der Schatten der Fr\u00fchsexualisierung"},"content":{"rendered":"\n<h2 id=\"h-sagt-das-nicht-den-eltern-sexualverziehung-in-oberosterreich\" class=\"wp-block-heading\">\u201cSagt das nicht den Eltern!\u201d Sexualverziehung in Ober\u00f6sterreich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein normales Mittagessen in der Familie, als die Mutter von Dorothea* bemerkt, dass in der Schule etwas komplett falsch l\u00e4uft. Beide Kinder sitzen mit ihrer Mutter gemeinsam am Tisch \u2013 Dorothea, die Viertkl\u00e4sslerin, und ihr kleiner Bruder. Dorothea berichtet vom Schultag und schnell wird klar: die Lehrerin hatte detailliert \u00fcber Oralsex gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An diesem Tag brachte die Lehrerin den Kindern Einzelheiten \u00fcber Kondome mit Geschmacksrichtungen bei, beschrieb verschiedene Sexualpraktiken und sagte, man k\u00f6nne auch Sex haben, wenn \u201eman sich nicht so mag\u201c. \u201eDie Kinder\u201c \u2013 so wird es sp\u00e4ter in der offiziellen Beschwerde hei\u00dfen \u2013 \u201ewaren nach dem Unterricht sichtlich verst\u00f6rt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eltern von Dorothea sind zun\u00e4chst ersch\u00fcttert und k\u00f6nnen es kaum glauben. Sie forschen nach. Verst\u00f6rende B\u00fccher, ideologische Indoktrination und sogar pornographische Inhalte kommen ans Licht. Dabei ist diese Art von Unterricht in \u00d6sterreich und Deutschland leider kein Einzelfall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lehrerin wird bis heute (Stand: Oktober 2024) von Schulleitung und Bildungsbeh\u00f6rde gesch\u00fctzt. M\u00e4chtige Akteure wie der \u00f6sterreichische Arm des Milliardenkonzerns Planned Parenthood (der sein Geld zu einem gro\u00dfen Teil mit Abtreibungen verdient) sind verwickelt. Lehrer k\u00f6nnen sich auf die zweifelhaften WHO-Standards zur Sexualaufkl\u00e4rung berufen, die \u00fcbergriffigem Verhalten T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen und in dessen Literaturliste mehrere Verteidiger von P\u00e4dophilie empfohlen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-es-beginnt-schon-in-der-dritten-klasse\" class=\"wp-block-heading\">Es beginnt schon in der dritten Klasse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein normales Mittagessen in der Familie, als die Mutter von Dorothea* bemerkt, dass in der Schule etwas komplett falsch l\u00e4uft. Beide Kinder sitzen mit ihrer Mutter gemeinsam am Tisch \u2013 Dorothea, die Viertkl\u00e4sslerin, und ihr kleiner Bruder. Dorothea berichtet vom Schultag und schnell wird klar: die Lehrerin hatte detailliert \u00fcber Oralsex gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An diesem Tag brachte die Lehrerin den Kindern Einzelheiten \u00fcber Kondome mit Geschmacksrichtungen bei, beschrieb verschiedene Sexualpraktiken und sagte, man k\u00f6nne auch Sex haben, wenn \u201eman sich nicht so mag\u201c. \u201eDie Kinder\u201c \u2013 so wird es sp\u00e4ter in der offiziellen Beschwerde hei\u00dfen \u2013 \u201ewaren nach dem Unterricht sichtlich verst\u00f6rt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Eltern von Dorothea sind zun\u00e4chst ersch\u00fcttert und k\u00f6nnen es kaum glauben. Sie forschen nach. Verst\u00f6rende B\u00fccher, ideologische Indoktrination und sogar pornographische Inhalte kommen ans Licht. Dabei ist diese Art von Unterricht in \u00d6sterreich und Deutschland leider kein Einzelfall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lehrerin wird bis heute (Stand: Oktober 2024) von Schulleitung und Bildungsbeh\u00f6rde gesch\u00fctzt. M\u00e4chtige Akteure wie der \u00f6sterreichische Arm des Milliardenkonzerns Planned Parenthood (der sein Geld zu einem gro\u00dfen Teil mit Abtreibungen verdient) sind verwickelt. Lehrer k\u00f6nnen sich auf die zweifelhaften WHO-Standards zur Sexualaufkl\u00e4rung berufen, die \u00fcbergriffigem Verhalten T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen und in dessen Literaturliste mehrere Verteidiger von P\u00e4dophilie empfohlen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-keine-infos-an-die-eltern\" class=\"wp-block-heading\">Keine Infos an die Eltern<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im November 2023 k\u00fcndigt die Lehrerin den Besuch einer Hebamme an, die mit den Kindern \u00fcber Entwicklung und Geburt eines Kindes sprechen soll. Die Lehrerin selbst will die Kinder darauf \u201evorbereiten\u201c. Dass es dabei wiederum um sexualisierte Inhalte gehen wird, verschweigt sie gegen\u00fcber den Eltern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u201cVorbereitungsunterricht\u201d hat es in sich. \u201eDas ist ja voll eklig\u201c, beschwert sich ein M\u00e4dchen, nachdem die Grundsch\u00fcler gezwungen wurden im Unterricht ein \u201emegaschleimiges\u201c Kondom herumzureichen. Ihren Eltern berichten die Kinder, wie die Lehrerin immer wieder auf Oralverkehr zu sprechen kam. Au\u00dferdem dr\u00e4ngte sie die nun neun- und zehnj\u00e4hrigen ein Kondom mitzunehmen, wenn die ihre Freunde besuchten.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-sagt-das-nicht-den-eltern\" class=\"wp-block-heading\">\u201eSagt das nicht den Eltern!\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein paar Tage sp\u00e4ter zeigt die Lehrerin den Sch\u00fclern eine verst\u00f6rende Filmsequenz. Die Kinder berichten, wie echte Schauspieler st\u00f6hnend eine Sexszene darstellten. Eine der M\u00fctter notiert danach in ein Ged\u00e4chtnisprotokoll: \u201eDie Kinder waren so unendlich entsetzt und schockiert.\u201c Die Lehrerin spult den Film mehrfach zur\u00fcck und zwingt die Kinder die Szene anzusehen, so berichten mehrere der Kinder, die dabei waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige von ihnen versuchen sich die Pullover \u00fcber die Augen zu ziehen. Aber die verst\u00f6renden Bilder brennen sich ein: Zwei M\u00e4dchen berichten, dass sie in der Folge getr\u00e4umt haben, von einem nackten Mann missbraucht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem Ged\u00e4chtnisprotokoll schildern die Kinder weitere traumatische Szenen: so mussten sie sich realistische Filmsequenzen anschauen bzgl. Menstruation und Verwendung von Tampons, mit einer nackten Frau, Blut und einer Kameraf\u00fchrung \u201evon unten\u201c, wie eines der M\u00e4dchen sagte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu all dem sch\u00e4rft die Lehrerin den Kindern ein, dass sie weder mit den Eltern noch mit anderen \u00fcber den Film reden d\u00fcrften. Als die Lehrerin erf\u00e4hrt, dass eines der Kinder zu Hause doch etwas erz\u00e4hlt hat, sch\u00fcchtert sie das M\u00e4dchen vor der Klasse ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-anwalte-kommen-zu-hilfe\" class=\"wp-block-heading\">Anw\u00e4lte kommen zu Hilfe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon im Dezember 2023 h\u00f6ren die Anw\u00e4lte von ADF International von dem Fall. Gemeinsam mit den Eltern der Kinder \u00fcberlegen Dr. Felix B\u00f6llmann und Dr. Guillermo A. Morales Sancho wie sie am besten helfen k\u00f6nnen. Mit einer Rechtsanw\u00e4ltin vor Ort koordinieren sie eine dienstrechtliche Beschwerde gegen die Lehrerin. Doch die bringt wenig: Die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde mauert und stellt sich auf die Seite der Lehrerin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir lassen nicht locker,\u201c meint Dr. Felix B\u00f6llmann. \u201eEltern haben die Verantwortung und die Pflicht, ihre Kinder vor Schaden zu bewahren \u2013 das k\u00f6nnen sie nicht tun, wenn die Schule nicht einmal das Minimum ihrer Informationspflichten erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anw\u00e4lte pr\u00fcfen die M\u00f6glichkeit der Erhebung einer Beschwerde wegen Verletzung verfassungsgesetzlich gew\u00e4hrleisteter Rechte zum Verfassungsgerichtshof. Auch sprechen sie im Bildungsministerium vor, koordinieren schriftliche Anfragen an die Schulbeh\u00f6rde und schalten die Medien ein. Dadurch kommt Bewegung in die Sache.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eEltern haben die Verantwortung und die Pflicht, ihre Kinder vor Schaden zu bewahren.&#8220; &#8211; Dr. Felix B\u00f6llmann, ADF International<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"h-bildungsbehorde-vs-bildungsministerium\" class=\"wp-block-heading\">Bildungsbeh\u00f6rde vs. Bildungsministerium<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni dieses Jahres schreibt die \u201eKronenzeitung\u201c \u00fcber den verst\u00f6renden Unterricht. Kurz darauf berichtet sie, dass der Bildungsdirektor von Ober\u00f6sterreich, Alfred Klampfer, sagte, dass \u201ekein Fehlverhalten der Lehrerin festgestellt werden\u201c konnte. Die Eltern sind w\u00fctend. Trotz mehrmaligem Nachfragen bei der Bildungsdirektion bekamen sie keine Antwort und erfuhren erst aus den Medien von der Einstellung des Verfahrens. Sp\u00e4ter schreibt die Bildungsdirektion sogar: \u201eDie von der Lehrerin verwendeten Materialien und Methoden wurden als konform mit den p\u00e4dagogischen Standards und Richtlinien bewertet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den ganzen Sommer hindurch sprechen die M\u00fctter der verst\u00f6rten Kinder mit Politikern, Ombudsstellen und \u00fcber die Anw\u00e4lte von ADF International mit dem Bildungsministerium. Schlie\u00dflich, im Oktober, hei\u00dft es aus dem Ministerium, dass einige Inhalte nicht vom Lehrplan gedeckt seien und Sexualp\u00e4dagogik immer im Einverst\u00e4ndnis mit den Eltern passieren muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWas jetzt?\u201c fragen sich die M\u00fctter. Waren die Inhalte nun freigegeben, oder nicht? Die Bildungsdirektion sagt das eine, das Ministerium das andere. Der Fall ist noch nicht zu Ende. Doch schon jetzt ist klar, dass die Lehrerin keinen Sexualunterricht mehr geben darf und viele Menschen durch den beherzten Einsatz der M\u00fctter ermutigt wurden, selbst besser hinzuschauen. Au\u00dferdem sind Bildungsbeh\u00f6rde sowie Ministerium auf das verbreitete Ph\u00e4nomen verst\u00f6render Sexualp\u00e4dagogik aufmerksam geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir m\u00fcssen Kinder vor \u00fcbergriffigen Inhalten sch\u00fctzen. Am besten geht das, wenn wir Eltern ernstnehmen und st\u00e4rken. Transparente Informationen, ideologiefreier Unterricht und die M\u00f6glichkeit, sich als Eltern im Ernstfall gegen bestimmte Inhalte wie beispielsweise den Sexfilm zu entscheiden, sind jetzt notwendig. Die neue Bundesregierung muss diese Ma\u00dfnahmen sicherstellen,\u201c so B\u00f6llmann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Planned Parenthood<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Planned Parenthood ist ein weltweit t\u00e4tiger Abtreibungskonzern und Lobbyverein. Allein in den USA berichtete Planned Parenthood 2023 einen Umsatz von \u00fcber zwei Milliarden Euro und 392.715 abgetriebenen Kindern. \u00dcber die Dachorganisation International Planned Parenthood Federation unterh\u00e4lt die Organisation auch Zweige in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz: <em>pro familia<\/em> (Deutschland), die <em>\u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Familienplanung (\u00d6GF) und Sexuelle Gesundheit Schweiz<\/em>. In Deutschland f\u00fchrt <em>pro familia<\/em> Abtreibungen durch. In allen L\u00e4ndern sind die Organisationen m\u00e4chtige Lobbygruppen f\u00fcr Fr\u00fchsexualisierung und LGBT-Themen in der Grundschule. Im konkreten Fall in Ober\u00f6sterreich nutzte die Lehrerin verst\u00f6rende B\u00fccher, die von der \u00d6GF herausgegeben wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WHO-Standards f\u00fcr Sexualaufkl\u00e4rung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die WHO-Standards zur Sexualaufkl\u00e4rung in Europa wurden 2011 in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung (BZgA) ver\u00f6ffentlicht, ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt vom umstrittenen Sexualwissenschaftler Uwe Sielert. Kritiker wie Prof. Dr. Karla Etschenberg werfen den als Experten ausgew\u00e4hlten Personen vor, eine fragw\u00fcrdige ideologische Agenda zu verfolgen. Mehrere Autoren der Literaturliste legitimieren bzw. verteidigen P\u00e4dophilie. Zudem versto\u00dfen Empfehlungen, wie die F\u00f6rderung der Sexualit\u00e4t bei Kleinkindern, gegen Elternrechte und das Prinzip des Kindeswohls. Die Standards werden oft zitiert, um Fr\u00fchsexualisierung und ideologische Inhalte zu begr\u00fcnden, sind aber unwissenschaftlich, nicht verbindlich und einseitig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cSagt das nicht den Eltern!\u201d Sexualverziehung in Ober\u00f6sterreich Es ist ein normales Mittagessen in der Familie, als die Mutter von Dorothea* bemerkt, dass in der Schule etwas komplett falsch l\u00e4uft. Beide Kinder sitzen mit ihrer Mutter gemeinsam am Tisch \u2013 Dorothea, die Viertkl\u00e4sslerin, und ihr kleiner Bruder. 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