{"id":87045,"date":"2025-11-18T20:51:23","date_gmt":"2025-11-18T19:51:23","guid":{"rendered":"https:\/\/adfinternational.org\/artikel\/us-government-brings-plight-of-persecuted-christians-in-nigeria-to-the-united-nations"},"modified":"2026-05-19T15:26:00","modified_gmt":"2026-05-19T15:26:00","slug":"christenverfolgung-in-nigeria-findet-gehoer-an-den-vereinten-nationen","status":"publish","type":"press_release","link":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/news\/christenverfolgung-in-nigeria-findet-gehoer-an-den-vereinten-nationen\/","title":{"rendered":"Christenverfolgung in Nigeria findet Geh\u00f6r an den Vereinten Nationen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>\n<p>US-Regierungsvertreter \u2013 darunter Botschafter Mike Waltz \u2013 sowie die S\u00e4ngerin Nicki Minaj und f\u00fchrende Anw\u00e4lte f\u00fcr Religionsfreiheit haben bei den Vereinten Nationen ihre gro\u00dfe Besorgnis \u00fcber die zunehmende antichristliche Gewalt in Nigeria zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ein Vertreter von ADF International nahm an einer Expertenrunde zur Religionsfreiheit teil und forderte die USA sowie die internationale Gemeinschaft auf, Christen in Nigeria wirksam zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>NEW YORK CITY (18. November 2025)<\/strong> \u2013 Bei einer Veranstaltung der United States Mission to the United Nations (USUN) kamen Anw\u00e4lte und Experten f\u00fcr Religionsfreiheit zusammen, um auf die zunehmenden Bedrohungen aufmerksam zu machen, denen Christen in Nigeria ausgesetzt sind. Die Veranstaltung betonte, dass es fortgesetztem amerikanischem Einsatz und koordinierter internationaler Ma\u00dfnahmen bedarf, um die Krise zu bew\u00e4ltigen. Zu den Hauptrednern geh\u00f6rten der US-Botschafter bei der UNO, Mike Waltz, die S\u00e4ngerin Nicki Minaj, die sich \u00f6ffentlich f\u00fcr verfolgte Christen in Nigeria eingesetzt hat, sowie Sean Nelson, Leitender Rechtsanwalt bei ADF International im Team f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit, der an einer Diskussionsrunde unter Leitung der Fox-News-Moderatorin Harris Faulkner teilnahm. Weitere Beitr\u00e4ge kamen von Pfarrer Gabriel Makan, einem Pastor aus dem Norden Nigerias, und Sarah Makin, der ehemaligen leitenden Beraterin des US-Pr\u00e4sidenten f\u00fcr internationale Religionsfreiheit.<\/p>\n<p>Die Redner forderten ein st\u00e4rkeres Bewusstsein f\u00fcr die gezielte und systematische Christenverfolgung in Nigeria, neue diplomatische Initiativen, sowie entschiedene Schritte der nigerianischen Regierung zum Schutz der Betroffenen. Zudem mahnten sie effektivere internationale Ma\u00dfnahmen an, um gef\u00e4hrdete Gemeinden zu sch\u00fctzen und das grundlegende Recht auf Religionsfreiheit zu sichern.<\/p>\n<p>\u201eDiese Veranstaltung macht deutlich, dass die Vereinigten Staaten nicht bereit sind, die Christenverfolgung in Nigeria und weltweit zu tolerieren. Vielmehr werden sie ihren Einsatz verst\u00e4rken, damit die ganze Welt \u00fcber diese schwere Verfolgung Bescheid wei\u00df und entschlossen handeln kann,\u201c sagte Sean Nelson, Leitender Rechtsanwalt bei ADF International im Team f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit.<\/p>\n<p>\u201eWir sind dankbar, dass die US-Regierung die Christenverfolgung weiterhin entschieden thematisiert und die nigerianische Regierung dazu dr\u00e4ngt, die bestehenden Probleme anzuerkennen und die CPC-Einstufung als Chance f\u00fcr wirksame Ma\u00dfnahmen gegen Verfolgung und Unsicherheit zu nutzen. Ebenso sch\u00e4tzen wir Pers\u00f6nlichkeiten wie Nicki Minaj, die ihre \u00f6ffentliche Stimme einsetzen, um die dringend ben\u00f6tigte Aufmerksamkeit auf diese schwere Krise zu lenken,\u201c so Nelson weiter.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\n\t\t\t\t\u201eDiese Veranstaltung macht deutlich, dass die Vereinigten Staaten nicht bereit sind, die Christenverfolgung in Nigeria und weltweit zu tolerieren. Vielmehr werden sie ihren Einsatz verst\u00e4rken, damit die ganze Welt \u00fcber diese schwere Verfolgung Bescheid wei\u00df und entschlossen handeln kann.\u201c\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<cite>&#8211; Sean Nelson, Leitender Rechtsanwalt bei ADF International im Team f\u00fcr weltweite Religionsfreiheit<\/cite>\n\t\t\t\t\t<\/p><\/blockquote>\n<h2>Entschlossenes Handeln der USA weiterhin erforderlich <\/h2>\n<p>Seit Langem dr\u00e4ngten internationale Experten der Religionsfreiheit die US-Regierung, entschiedener auf die sich weiter zuspitzende Lage in Nigeria zu reagieren. Am 31. Oktober 2025 <a href=\"https:\/\/adfinternational.org\/de\/news\/us-kongress-verabschiedet-resolution-zur-verurteilung-der-christenverfolgung-in-nigeria\">stufte die US-Regierung Nigeria<\/a> erneut als Country of Particular Concern (CPC, Land von besonderer Sorge) ein \u2013 ein bedeutender Schritt zum Schutz verfolgter Christen im Land.<\/p>\n<p>In seiner Er\u00f6ffnungsrede erkl\u00e4rte Botschafter Waltz:<\/p>\n<p>\u201e<i>Christen zu sch\u00fctzen ist keine politische Entscheidung, sondern eine moralische Verpflichtung. Wir brauchen Stimmen, die das Schweigen durchbrechen, die die Menschen hinter den Statistiken sichtbar machen und Verantwortung einfordern.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Nach der CPC-Einstufung fordern Menschenrechtsorganisationen nun weitere konkrete Ma\u00dfnahmen der Vereinigten Staaten. In einem Koalitionsschreiben, das der US-Regierung f\u00fcr ihr Handeln in Bezug auf Nigeria dankt, werden zentrale Schritte benannt, die Nigeria ergreifen muss, um bedr\u00e4ngte Gemeinden zu sch\u00fctzen, darunter: 1) eine deutliche Verbesserung der Sicherheitslage und der Aufbau verl\u00e4sslicher Fr\u00fchwarnsysteme f\u00fcr christliche Gemeinden, insbesondere im Middle Belt, wo die Angriffe militanter Fulani am schwersten sind; 2) eine konsequente und rasche Strafverfolgung der T\u00e4ter; 3) die sichere und nachhaltige R\u00fcckkehr der Hunderttausenden Vertriebenen in ihre Heimatregionen; sowie 4) die Aufhebung der drakonischen Scharia-Blasphemie-Gesetze, die grundlegende Menschenrechte massiv verletzen. Indem sie diese Ma\u00dfnahmen fordern, wollen die Unterzeichner sicherstellen, dass die CPC-Einstufung zu sp\u00fcrbaren Verbesserungen f\u00fcr die verfolgten Christen in Nigeria f\u00fchrt und den Schutz der Religionsfreiheit dauerhaft st\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Neben Experten und Regierungsvertretern haben sich auch zunehmend Stimmen aus der \u00d6ffentlichkeit gegen die anti-christliche Gewalt in Nigeria gemeldet. Zu ihnen z\u00e4hlt auch Bill Maher, der Ende September auf das Thema aufmerksam machte und damit eine Online-Debatte ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p>Auch S\u00e4ngerin Nicki Minaj hat die Krise wiederholt in den sozialen Medien thematisiert, was zu ihrer Teilnahme an dieser Veranstaltung f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Nach der CPC-Einstufung durch die US-Regierung ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/x.com\/NICKIMINAJ\/status\/1984566555460485280\">Minaj auf X (<\/a>Twitter) folgende Nachricht:<\/p>\n<p>\u201e<i>Als ich das las, empfand ich tiefe Dankbarkeit. Wir leben in einem Land, in dem wir Gott frei verehren k\u00f6nnen. Keine Gruppe sollte jemals wegen der Aus\u00fcbung ihrer Religion verfolgt werden\u201c, schrieb sie. \u201eWir m\u00fcssen nicht denselben Glauben teilen, um uns gegenseitig zu respektieren. Zahlreiche L\u00e4nder auf der ganzen Welt sind von diesem Schrecken betroffen, und es ist gef\u00e4hrlich, so zu tun, als w\u00fcrden wir das nicht bemerken. Ich danke dem Pr\u00e4sidenten und seinem Team, dass sie dies ernst nehmen. Gott segne alle verfolgten Christen. Lasst uns daran denken, sie in unseren Gebeten zu erw\u00e4hnen.\u201c<\/i><\/p>\n<h2> Christenverfolgung in Nigeria<\/h2>\n<p>Nigeria ist nach wie vor eines der gef\u00e4hrlichsten L\u00e4nder der Welt f\u00fcr Christen. Nach aktuellen Sch\u00e4tzungen wurden allein von J\u00e4nner bis August 2025 mehr als 7.000 Christen wegen ihres Glaubens get\u00f6tet. Das sind im Schnitt 35 Menschen pro Tag. Seit Beginn des Aufstands der Terrorgruppe Boko Haram im Jahr 2009 wird die Zahl der get\u00f6teten Christen auf 50.000 bis 100.000 gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Zudem wurden mehr als 19.000 Kirchen angegriffen oder zerst\u00f6rt. In den Bundesstaaten Benue und Plateau verloren zwischen Mai 2023 und Mai 2025 mehr als 9.500 Menschen, \u00fcberwiegend Christen, ihr Leben, und rund eine halbe Million wurden vertrieben.<\/p>\n<h2>Einsatz f\u00fcr die verfolgten Christen in Nigeria <\/h2>\n<p>ADF International setzt sich weiterhin f\u00fcr Christen und andere religi\u00f6se Minderheiten ein, die in ganz Nigeria schwer verfolgt werden. Die Organisation hat zahlreiche Personen unterst\u00fctzt, die aufgrund von Blasphemie-Gesetzen ins Visier geraten sind oder wegen ihres Glaubens angegriffen wurden.<\/p>\n<p>ADF International unterst\u00fctzte die rechtliche Verteidigung von Rhoda Jatau, einer nigerianischen Christin und Mutter von f\u00fcnf Kindern, die sich jahrelang einem Strafverfahren stellen musste \u2013 darunter 19 Monate Haft \u2013 wegen angeblicher Blasphemie. Ihr wurde vorgeworfen auf WhatsApp ein Video geteilt zu haben, in dem sie den Lynchmord an einer christlichen Studentin, verurteilte. Jatau wurde im Dezember 2024 vollst\u00e4ndig freigesprochen.<\/p>\n<p>ADF International unterst\u00fctzte au\u00dferdem erfolgreich den Berufungsprozess von David* (Name aus Sicherheitsgr\u00fcnden ge\u00e4ndert). Er wurde gefoltert, inhaftiert und mit einer Geldstrafe belegt, weil er zwei christlichen Konvertitinnen half, vor Gewalt zu fliehen. Ein nigerianisches Obergericht hob seine unrechtm\u00e4\u00dfige Verurteilung schlie\u00dflich auf.<\/p>\n<p>Derzeit unterst\u00fctzt ADF International die Verteidigung von Yahaya Sharif-Aminu, eines nigerianischer Sufi-Musiker vor dem Obersten Gerichtshof Nigerias. Ohne Rechtsbeistand war er 2020 zum Tode verurteilt worden, nachdem seine WhatsApp-Nachricht als blasphemisch bewertet wurde. Er wartet nun auf seine n\u00e4chste Anh\u00f6rung vor dem Obersten Gerichtshof Nigerias, die in den kommenden Monaten stattfinden soll. Das Urteil k\u00f6nnte richtungsweisend sein und das bestehende Blasphemie-System im Norden des Landes grunds\u00e4tzlich in Frage stellen.<\/p>\n<p>Bilder zur freien Verwendung im Zusammenhang mit dieser Geschichte, nur f\u00fcr Druck oder Online.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/adfinternational.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Image-29.jpg\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"2137d451\" data-elementor-lightbox-title=\"Image (29)\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6Nzk5OTAsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9hZGZpbnRlcm5hdGlvbmFsLm9yZ1wvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyNVwvMTFcL0ltYWdlLTI5LmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6IjIxMzdkNDUxIn0%3D\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/adfinternational.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Sean_Nelson_400x400.webp\" data-elementor-open-lightbox=\"yes\" data-elementor-lightbox-slideshow=\"2137d451\" data-elementor-lightbox-title=\"Sean_Nelson_400x400\" data-e-action-hash=\"#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDM4MTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9hZGZpbnRlcm5hdGlvbmFsLm9yZ1wvd3AtY29udGVudFwvdXBsb2Fkc1wvMjAyMVwvMDVcL1NlYW5fTmVsc29uXzQwMHg0MDAud2VicCIsInNsaWRlc2hvdyI6IjIxMzdkNDUxIn0%3D\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Regierungsvertreter \u2013 darunter Botschafter Mike Waltz \u2013 sowie die S\u00e4ngerin Nicki Minaj und f\u00fchrende Anw\u00e4lte f\u00fcr Religionsfreiheit haben bei den Vereinten Nationen ihre gro\u00dfe Besorgnis \u00fcber die zunehmende antichristliche Gewalt in Nigeria zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":79990,"template":"","meta":{"give_campaign_id":0,"pr_treatment":"warm"},"tags":[218,64,436,63,86,191,435,82],"class_list":["post-87045","press_release","type-press_release","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-christenverfolgung","tag-de","tag-ehe-und-familie","tag-freedom-of-religion","tag-nigeria","tag-religionsfreiheit","tag-religionsfreiheit-de","tag-un"],"press_release_related_tags":false,"press_release_related_campaign":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press_release\/87045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press_release"}],"about":[{"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press_release"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press_release\/87045\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/adfinternational.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}