ADF International

Einer von zehn Christen wird heute aus Glaubensgründen verfolgt. Wir arbeiten daran, das zu ändern. Weltweit. Helfen Sie uns dabei...

WIR BRINGEN SCHUTZ
Unsere Juristen und verbündeten Anwälte helfen Christen, wenn Sie aus Glaubensgründen vor Gericht stehen.
WIR MACHEN AUFMERKSAM
Unser Team besteht aus Medien- und Politikexperten, die weltweit Aufmerksamkeit für die Situation Verfolgter schaffen.
WIR SCHAFFEN WANDEL
Wir versuchen Verfolgung zu stoppen, bevor sie beginnt - durch unsere Präsenz an Institutionen, wie den Vereinten Nationen oder der OSZE.

Bleiben Sie mit uns in Verbindung

    *Ihre persönlichen Daten werden höchst vertraulich gemäß der geltenden rechtlichen Bedingungen behandelt. Bitte besuchen Sie ADFInternational.org/privacy für mehr Informationen dazu.

Wir konnten bereits tausenden Christen weltweit helfen.

Aber unsere Arbeit ist noch nicht getan. Wir brauchen Ihre Hilfe. Hier zeigen wir einige unserer aktuellen Projekte.

Blasphemieurteile in Pakistan

Vor kurzem berichtete unsere pakistanische Partneranwältin Adiba (Name aus Sicherheitsgründen geändert) über den Fall eines neunjährigen Mädchens, das wegen Blasphemie vor Gericht stand. Dieses Vergehen kann in Pakistan mit der Todesstrafe geahndet werden.

Das Mädchen war mit einem viel älteren muslimischen Mann zwangsverheiratet worden. Nach einiger Zeit fasste sie Mut und lief davon, zurück in ihr Dorf. Kurz darauf wurde sie verhaftet. Adiba kannte die Gefahren, die mit der Übernahme dieses Falles verbunden waren.

Dennoch schreckte sie nicht davor zurück, die Verteidigung der jungen Christin zu übernehmen. Im Laufe des Prozesses wurde die Anwältin schließlich selbst der  Blasphemie bezichtigt. Sie hatte gewagt festzustellen, dass es in der Verhandlung nicht um die Interpretation der Worte des Propheten sondern der pakistanischen Gesetze gehe. Umgehend musste sie mit ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Ehemann aus dem Land fliehen.

Doch schon bald kehrte sie nach Pakistan zurück. Adiba wollte nicht einfach aufgeben, sondern für ihre Schwestern und Brüder im Glauben eintreten. Adiba ist eine von mehr als 3000 Partneranwälten von ADF International. Sie übernehmen mit unserer Untersützung Gerichtsfälle, in denen sie verfolgte Christen auf der ganzen Welt verteidigen.

Diese Einzelfälle verwenden wir dann als Beispiele, um für Veränderungen auf staatlicher und internationaler Ebene einzutreten. In diesem Fall haben wir wichtige internationale Organisationen und finanzstarke Geberländer gebeten, die Blasphemiegesetze gegenüber der pakistanischen Regierung immer wieder zu thematisieren.

Manchmal ändern sich Dinge nur langsam. Unsere Arbeit zeigt jedoch, dass sich Beharrlichkeit immer auszahlt. Wir sind überzeugt davon, dass sich auch in Pakistan die Situation von Christen verbessern wird. Aber wir brauchen Ressourcen, um unsere Arbeit im Land und unsere Interessenvertretung bei den internationalen Institutionen aufrecht zu erhalten.

Christen hinter Gittern

Mehr als 5,3 Milliarden Menschen leben in Ländern, in denen es Beschränkungen der Religionsfreiheit gibt. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des PEW Institutes ist außerdem das Christentum die meist verfolgte Religion weltweit.

In Indien zum Beispiel leben Christen mitunter in großer Bedränis. Extreme Hindu-Fundamentalisten wollen das gesamte Land von allem säubern, was nicht dem Hinduismus entspricht.

Im Sommer 2017 wurden in Madhya Pradesh sieben Pastoren und 60 Kinder eingesperrt, weil sie gemeinsam zu einem christlichen Sommerlage fuhren. Die Pastoren wurden beschuldigt, die Kinder entführt zu haben und zwangskonvertieren zu wollen. Dabei hatten die Eltern der Kinder ihr schriftliches Einverständnis für das Sommerlager gegeben. Dennoch hielt man sie für drei ganze Monate im Gefängnis fest bevor man sie gegen Kaution frei ließ.

Auch die Kinder mussten leiden. Drei Tage lang blieben sie eingesperrt und wurden bedrängt, gegen die Pastoren auszusagen.

Unsere indischen Partner verteidigen diese verfolgten Christen. Sie engagieren sich auf allen Ebenen, von den Bezirksgerichten bis zum Obersten Gerichtshof Indiens.  Christen, die seit Jahrtausenden dort leben, und andere religiöse Minderheiten sollen ihren Glauben frei ausleben können. Stattdessen werden sie aus ihren Jobs, ihren Häusern, ihren Dörfern, ihren Gemeinschaften vertrieben.

Kirchen brennen. Prediger, Priester und einfache Gläubige werden Opfer schwerer Angriffe, von denen einige tödlich ausgehen. Das können wir nicht länger akzeptieren. Deshalb verteidigen unsere Partneranwälte Christen, die aufgrund ihres Glaubens vor indischen Gerichten stehen. Sie konnten bereits mehr als 200 Fälle gewinnen .

Um langfristigen Wandel zu bringen, informieren wir europäische Regierungen und internationale Institutionen wie die EU und die Vereinten Nationen über diese Missstände und fordern, dass finanzielle Hilfe an eine Verbesserung der Lebensumstände religiöser Minderheiten genknüpft sein muss. Dafür braucht es einen langen Atem.

Mit Ihrer Hilfe können wir die internationale Gemeinschaft dazu bringen, ernste Maßnahmen gegen die Verfolgung von Christen, Muslimen und anderen religiösen Minderheiten in Indien zu ergreifen.

Terror im Nahen Osten

"Als Christ im Irak zu leben, kommt einem Selbstmordkommando gleich", so einer unserer verbündeten  Kirchenrepräsentanten aus dem Nahen Osten während einer ADF International Präsentation im Europäischen Parlament.

In den vergangenen Monaten hat unser Team  Zeugnisse von christlichen Flüchtlingsfamilien aus Syrien und dem Irak dokumentiert. Wir trafen sie in Beirut, Amman und Erbil, wo sie unter schlimmen Umständen lebten.

Ihre Statements und Geschichten nahmen wir zu Protokoll, um sie später den Vereinten Nationen, dem Internationalen Strafgerichtshof, und den Regierungen der USA und Großbritannien zur Verfügung zu stellen.

Mikhail (Name aus Sicherheitsgründen geändert) und seiner Familie gelang es, dem Islamischen Staat zu entkommen. Der christliche Familienvater richtete eine berührende Bitte an uns: "Bitte lassen Sie nicht zu, dass jene Terroristen, die unsere Kirchen niedergebrannt , unsere Dörfer überfallen, unsere Familien ermordet und unsere Töchter vergewaltigt haben, sich einfach die Bärte abrasieren und so tun, als wäre nie etwas passiert."

Er forderte uns auf, die Täter vor Gericht zu bringen. Die Opfer hätten Gerechtigkeit verdient, so Mikhail. Dafür setzen wir uns tagtäglich ein. Aber wir brauchen Ihre Unterstützung. Nur gemeinsam können wir den Verfolgten helfen und künftige Verfolgung vermeiden.

arrow-circle-up Top

Faith-based legal advocacy organization that protects fundamental freedoms and promotes the inherent dignity of all people.