ADF International

Religionsfreiheit “unverzichtbar für Individuum und Gesellschaft”

Zusammenfassung

  • Kommentar von ADF International zur US-Kommission für unveräusserliche Rechte unterstreicht den Stellenwert der Religionsfreiheit
  • Aufruf für internationales Menschenrechtsprojekt “zur Rückkehr zu den Grundlagen”

WASHINGTON DC (30. Juli 2020) – ADF International hat bei der US-Kommission für unveräusserliche Rechte einen öffentlichen Kommentar über die Kämpfe des internationalen Menschenrechtsprojekts und die Vernachlässigung der Religionsfreiheit eingereicht. Darin wird betont, wie wichtig es ist, zur ursprünglichen Bedeutung der Menschenrechte zurückzukehren, aber auch die internationalen Verpflichtungen mit anderen Nationen und internationalen Institutionen aufrechtzuerhalten.

“Niemand sollte wegen seines Glaubens verfolgt werden. Die Religions- und Glaubensfreiheit, wie sie im Bericht der Kommission für unveräußerliche Rechte anerkannt wird, ist für die ganzheitliche Entwicklung der menschlichen Person und das Gedeihen der Gesellschaft als Ganzes unumgänglich. Wir begrüßen den Ansatz zur Wiederbelebung des internationalen Menschenrechtsprojekts, den die Kommission in ihrem jüngsten Bericht dargelegt hat – geleitet vom Konsens, aber unter Achtung der nationalen Souveränität. Während wir verhindern müssen, dass politische oder ideologische Präferenzen den Meinungsaustausch über Menschenrechte dominieren, ist es von entscheidender Bedeutung, dass das internationale Engagement und die Diskussion zu diesem Thema erhalten bleiben”, sagte Elyssa Koren, Direktorin von UN Advocacy bei ADF International.

Entgleisung des internationalen Menschenrechtsprojekts

Unzählige Menschen leiden unter der Missachtung ihrer Rechte. In Europa ist das medizinische Personal gezwungen, zwischen seinem Glauben und seinem Beruf zu wählen, Eltern werden daran gehindert, die Erziehung ihrer Kinder frei zu lenken, und die Redefreiheit wird durch “Hassreden”-Gesetze eingeschränkt. In Asien werden viele wegen ihres Glaubens verfolgt, da Anti-Konversions- und Blasphemiegesetze das Recht auf Religionsfreiheit einschränken.

Berichte verschiedener nationaler Regierungen unterstreichen die Intensität der weltweiten Verfolgung aus religiösen Gründen. Einer Studie des Pew Research Center zufolge gab es in mehr als zwei Dritteln aller Länder Vorfälle der Belästigung von Christen. Ein vom britischen Außenministerium in Auftrag gegebener Bericht skizziert die Verfolgung von Christen auf der ganzen Welt. Er kommt zu dem Schluss, dass sie die am meisten verfolgte religiöse Gruppe der Welt sind und zeigt eine Zunahme des Phänomens auf.

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