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Kids with Down Syndrome
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Systematisches Aussortieren von Babys mit Down-Syndrom

Summary

  • Welt-Down-Syndrom-Tag schafft mehr Bewusstsein für die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom
  • Bewegende Aussagen von Menschen mit Down-Syndrom und ihren Familien

ORT (19. März 2019): Am 21. März feiert die Welt den Welt-Down-Syndrom-Tag, um mehr Bewusstsein für Menschen mit Down-Syndrom und ihre Rolle in der Gesellschaft zu schaffen.

„Diese Woche feiern wir den Welt-Down-Syndrom-Tag. Er soll uns daran erinnern, dass Menschenrechte für alle gelten, unabhängig ihrer psychischen oder physischen Gesundheit. Durch pränatale Screenings auf ungeborenen Babys mit Down-Syndrom abzuzielen ist nichts anderes als angewandte Eugenik. Als Gesellschaft verbieten wir Diskriminierung aufgrund Behinderungen. Das sollte auch für Babys im Mutterleib gelten.“, so Paul Coleman, Exekutivdirektor von ADF International.

 Als Gesellschaft verbieten wir Diskriminierung aufgrund Behinderungen. Das sollte auch für Babys im Mutterleib gelten.

Systematische Beseitigung des Down-Syndroms durch Abtreibungen

Über 90% der ungeborenen Babys mit Down-Syndrom werden abgetrieben. Der nicht invasive Bluttest macht das Abzielen auf Babys mit Down-Syndrom noch leichter. Für diesen wird überall auf der Welt Werbung gemacht. Viele Regierungen haben ihn in als öffentliche Gesundheitsfürsorge eingeführt. Eine problematische Entwicklung, wenn man die Richtlinien der WHO von 1968 betrachtet, welche besagen, dass ein Screening in weiten Kreisen der Bevölkerung nur dann „in Ordnung“ ist, wenn „eine Behandlung für die betroffenen Patienten“ garantiert ist. Der Test für Down-Syndrom garantiert allerdings keine Heilung mehr.

Grundrechte für Menschen mit Down-Syndrom

Kathleen Humberstone, eine junge Frau mit Down-Syndrom, erinnert das Publikum bei der Veranstaltung zum Welt-Down-Syndrom-Tag bei den Vereinten Nationen in Genf an ihre Menschenrechte. „Ich genieße mein Leben. Ich möchte bald heiraten. Mein zukünftiger Ehemann ist wunderbar und bald werden wir zusammenziehen. Ich bin so dankbar für die Unterstützung meiner Mutter, die mir dabei geholfen hat, hier bei den Vereinten Nationen zu sprechen.“

Ihre Mutter, die auch vor dem Publikum gesprochen hat, erklärte, wie sehr Kathleen das Leben ihrer Familie bereichert hat. „Sie ist einzigartig, genauso wie unsere beiden anderen Kinder. Sie ist immer schon ein wunderbarer Teil unserer Familie gewesen. Ich fordere jeden, der dieses Screening befürwortet, dazu auf, sich mit Erwachsenen mit Down-Syndrom wie meine Tochter Kathleen zu treffen. Ich fordere sie auf, ihr in die Augen zu schauen und ihr direkt ins Gesicht zu sagen, dass ihr Leben weniger wertvoll ist, als deren eigenes.“, so Denise Humberstone.

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