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Elternrechte achten

Das Recht der Eltern schützen, über die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu entscheiden
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Erziehung der Kinder sind Recht und Pflicht der Eltern

Erziehung der Kinder ist Recht und Pflicht der Eltern. Eltern kümmern sich um uns, lange bevor wir selbst für uns sorgen können. Sie bringen uns zur Welt. Sie bringen uns gehen, sprechen und lieben bei. Sie bereiten uns darauf vor, in die Gesellschaft einzutreten und als aufrechte Bürger zu leben.
Darum haben Eltern Rechte und Pflichten. Aus Grundrechtsperspektive haben Eltern das natürliche Recht auf Entscheidungen, insbesondere wenn es um Bildung, Erziehung und Gesundheit der Kinder geht. Diese Bereiche sind häufig weltanschaulich geprägt. Deswegen darf der Staat hier nicht von oben herab gegen den Willen der Eltern eingreifen. Im Gegenteil, der Staat ist zum Schutz von Ehe und Familie aufgefordert.
Trotz der auch international verankerten Rechte für Eltern sind ebendiese gerade in Europa stark unter Druck. Dazu gehören ideologisierte Inhalte im Unterricht, Hausschulverbot und Geschlechtsumwandlungen gegen den Willen der Eltern.

Demgegenüber stehen Politik und Rechtsprechung, die Elternrechte achtet. Die Überprüfbarkeit staatlicher Handlungen, Wahlmöglichkeiten für Eltern und schließlich Transparenz sind dabei die Eckpfeiler.
Eltern haben die von Gott gegebene Pflicht, sich um ihre Kinder zu kümmern, sie zu erziehen und auszubilden, ohne dass sich der Staat ungebührlich einmischt. Die Heilige Schrift enthält viele Gebote an die Eltern über die richtige Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder – keine aber an den Staat.
Nach der Sintflut setzte Gott die staatliche Ordnung ein, als Diener und Werkzeug zum Schutz der Freiheit und zur Förderung öffentlicher Ordnung. Die Aufgabe des Staates besteht darin, Recht in klar definierten und beschränkten Zuständigkeitsbereichen zu gewährleisten. Eine freie und gesunde Gesellschaft braucht einen Staat, der seine begrenzte Rolle wahrt – damit Familien eigenverantwortlich leben und Eltern ihre Kinder selbst erziehen können.

Heutzutage scheint oft die Meinung vorzuherrschen, dass Kinder dem Staat gehören – als hätte er das letzte Wort.


Aber von all den Menschen, die zur Entwicklung des moralischen Charakters eines Kindes beitragen – Lehrer, Trainer, geistliche Begleiter, Verwandte und andere – haben die Eltern den stärksten und dauerhaftesten Einfluss. Die Erwachsenen, die wir werden, sind oft ein Spiegel unserer Eltern.
Wie Kinder aufwachsen, geht uns alle etwas an – schließlich sind sie die Entscheidungsträger von morgen.


Und ebenso sollten wir uns einig sein: In den allermeisten Fällen sind Eltern am besten dafür geeignet, für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Kinder zu sorgen.
Auch wenn das Gesetz die Rechte der Eltern klar anerkennt, geraten sie immer stärker unter Druck – vor allem durch ideologische Strömungen, die zunehmend staatliche Institutionen wie öffentliche Schulen beeinflussen. Immer öfter wird dabei das grundlegende Recht der Eltern angegriffen, ihr Kind vor Schaden zu schützen – etwa im Zusammenhang mit sogenannten ‘Geschlechtsumwandlungen’.
Natürlich gibt es tragische Fälle, in denen Eltern nicht in der Lage sind, für die grundlegenden Bedürfnisse ihres Kindes zu sorgen. In solchen Situationen ist staatliches Eingreifen notwendig. Aber abgesehen von diesen Ausnahmen darf der Staat niemals die Rolle der Eltern übernehmen.

"Erzieh den Knaben für seinen Lebensweg, / dann weicht er auch im Alter nicht davon ab."

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Ihre Rechte & Pflichten als Eltern

Elternrechte kennen, verstehen und verteidigen

Der rechtliche Rahmen

Im deutschen Grundgesetz sind die Elternrechte deutlich verankert: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft“ (Art. 6 (2) GG).
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Schutz von Kindern, Eltern und der Familie als Grundsätze der Internationalen Menschenrechtscharta verankert.
In Artikel 26 Absatz 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird klargestellt, dass „die Eltern ein vorrangiges Recht haben, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteilwerden soll.“
Der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte (UN-Zivilpakt) verpflichtet die Staaten in Artikel 18 Absatz 4, „die Freiheit der Eltern […] zu achten, die religiöse und sittliche Erziehung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen“.
Der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) verpflichtet die Staaten in Artikel 13 Absatz 3, „die Freiheit der Eltern […] zu achten, für ihre Kinder andere als öffentliche Schulen zu wählen“.
Auch die Konvention über die Rechte des Kindes erkennt die besondere Bedeutung der Eltern an, indem es die Staaten verpflichtet, die „Rechte und Pflichten der Eltern“ zu achten (Artikel 5), und auf das Recht des Kindes verweist, „seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden“ (Artikel 7 Absatz 1). In Artikel 18 (1) wird anerkannt, dass „für die Erziehung und Entwicklung des Kindes in erster Linie die Eltern […] verantwortlich“ sind. Der Grund dafür ist, dass das Wohl des Kindes das Hauptanliegen der Eltern ist.
Regionale Gesetze
In Artikel 12 Absatz 4 der amerikanischen Menschenrechtskonvention heißt es: „Die Eltern bzw. der Vormund haben das Recht, für die religiöse und sittliche Erziehung ihrer Kinder oder Mündel zu sorgen, die mit ihren eigenen Überzeugungen übereinstimmt.“
In ähnlicher Weise heißt es in Artikel 14 Absatz 3 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (EU-Charta): „Das Recht der Eltern, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen wird geachtet“, was in Artikel 2 des ersten Protokolls zur Europäischen Menschenrechtskonvention aufgegriffen wird.

Weltweit versäumen es Gerichte und Gesetzgeber immer wieder, elterliche Rechte wirksam vor staatlicher Einmischung zu schützen. Unser Ziel ist eine Welt, in der das Recht der Eltern, die Erziehung und Bildung ihrer Kinder zu gestalten, garantiert ist.

Wir bei ADF International setzen uns dafür ein, bleibende Erfolge für die Rechte der Eltern zu erzielen – Erfolge, die Generationen überdauern. Damit unsere Kinder eine hoffnungsvollere Zukunft haben, nehmen wir Staaten in die Pflicht, ihren Verpflichtungen im Bereich der Elternrechte nachzukommen.
Wir verteidigen die grundlegenden Rechte von Eltern, indem wir:

Eltern haben das Recht und die Verantwortung, ihre Kinder zu schützen. Und wir kämpfen dafür, dass dieses Recht weltweit geachtet wird.

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Statement of Faith

Based on our adherence to the inspired, infallible, inerrant, and authoritative Word of God in Scripture, we profess with the Christian Church throughout time and around the world the faith expressed in the Apostles’ Creed:

I believe in God, the Father almighty,
creator of heaven and earth.
I believe in Jesus Christ, his only Son, our Lord,
who was conceived by the Holy Spirit,
born of the Virgin Mary,
suffered under Pontius Pilate,
was crucified, died, and was buried;
On the third day he rose again;
he ascended into heaven,
he is seated at the right hand of the Father,
and he will come to judge the living and the dead.

I believe in the Holy Spirit,
the holy catholic Church,
the communion of saints,
the forgiveness of sins,
the resurrection of the body,
and the life everlasting.
Amen.