Skip to content

Glaubesfreiheit | Jalil Mashali: Deutschla

Deutschem Taxifahrer wegen mini-Bibelvers an der Heckscheibe

#FreeToShare

Thema | Glaubensfreiheit

Die Stadt Essen verhängte ein Bußgeld gegen den Taxifahrer Jalil Mashali wegen angeblicher rechtswidriger „religiöser Werbung“. Grund dafür war ein kleiner Aufkleber mit einem Bibelvers an seiner Heckscheibe, auf dem stand: „Jesus – Ich bin der Weg. Die Wahrheit. Und das Leben.“

Mashali wurde bereits im Oktober 2023 aufgefordert, sich zu den Vorwürfen zu äußern, und ihm wurde eine Geldstrafe von bis zu 1000 Euro angedroht, falls er dieser Aufforderung nicht nachkäme. Weil der christliche Konvertit sich weigerte, den Aufkleber zu entfernen, forderten die Behörden von ihm eine Geldstrafe und Verwaltungsgebühren in Höhe von 88,50 Euro.

Mit Unterstützung von ADF International legte Mashali Widerspruch gegen die Strafe ein. Im Dezember 2024 ließen die Behörden die Strafe fallen – ein vorweihnachtlicher Erfolg für die Meinungsfreiheit.

„In einer freien Gesellschaft darf der Staat friedliche Glaubensäußerungen nicht unterdrücken. Jalils Handlungen sind durch das grundlegende Menschenrecht auf Glaubensfreiheit geschützt, welches auch das Recht einschließt, seine tief verwurzelten Überzeugungen mit anderen zu teilen. Der Staat muss es unterlassen, ungerechtfertigt in diese Freiheit einzugreifen.“

Zusammenfassung des Falls

Im Oktober 2023 erhielt Jalil Mashali ein Schreiben von der Straßenverkehrsbehörde in Essen, Deutschland. Die Stadt Essen argumentiert, dass es sich bei dem Aufkleber um eine illegale „religiöse Werbung“ handelt, die nach einer für Taxis geltenden Verordnung nicht erlaubt ist. Mashali hingegen argumentierte, dass der Aufkleber aufgrund seines Inhalts, seiner Platzierung und der geringen Größe keine Werbung darstelle.

„Jesus ist das Beste, was ich jemandem empfehlen kann, denn er hat mein Leben verändert. Deshalb habe ich den Aufkleber an meinem Auto, damit ihn jeder sehen kann, der daran interessiert ist. Ich will keinen Ärger verursachen, aber ich habe nichts Falsches getan. Ich bin dankbar für dieses Land, in dem jeder die Freiheit haben sollte, seinen Glauben zu leben. Ich hoffe, dass ich dies auch weiterhin tun kann, indem ich gegen die ungerechte Geldstrafe Berufung einlege“, sagte Jalil Mashali.

Bekehrung zum Christentum nach Heilungsgebet

Mashali lebt seit 22 Jahren in Deutschland. Geboren und aufgewachsen ist er als gläubiger Muslim im Iran. Im Alter von 13 Jahren verlor er bei einem Verkehrsunfall sein linkes Bein unterhalb des Knies. Mehrere Operationen folgten, doch die chronischen Schmerzen blieben – seitdem trägt er eine Prothese. Er lebte und arbeitete weiterhin im Iran, heiratete schließlich und wurde Vater von zwei Söhnen.

Im Alter von 33 Jahren reiste Mashali nach Deutschland, um sich weiteren medizinischen Behandlungen zu unterziehen – in der Hoffnung, die Schmerzen in seinem Bein lindern zu können. Doch selbst nach über 20 Operationen blieben die Schmerzen unerträglich. In seiner Verzweiflung dachte er im Krankenhaus sogar an Suizid. In diesem Moment sprach ihn eine Christin an und bot ihm an, mit ihm zu beten. Obwohl er zunächst skeptisch war, willigte er ein. Nach ihrem Gebet verschwanden die Schmerzen vollständig – ein Erlebnis, das ihn dazu brachte, die Bibel zu lesen. Mashali steht heute fest zu seinem christlichen Glauben. Für ihn ist der Aufkleber keine religiöse Werbung, sondern ein Ausdruck seiner tiefen Überzeugung.

Glaubensfreiheit unterstützen

Ihre Spende kann mutigen Menschen wie Jalil auf der ganzen Welt dabei helfen, ihre Grundfreiheiten zu verteidigen. Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit.

Bleiben Sie informiert

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Name*