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Die Bibel vor dem finnischen Höchstgericht

Die langjährige Parlamentarierin Päivi Räsänen stand am 30. Oktober zum DRITTEN Mal vor Gericht, nachdem sie ihre christlichen Überzeugungen in einem Tweet zum Ausdruck gebracht hatte.
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Päivi Räsänen wird weiterhin strafrechtlich verfolgt, weil sie in einem Tweet aus dem Jahr 2019 ihre christlichen Überzeugungen zu Ehe und Sexualität zum Ausdruck gebracht hat. Nach Durchführung mehrerer Vernehmungen durch die Polizei wurde sie im April 2021 zusammen mit Bischof Juhana Pohjola offiziell wegen dreifacher „Hassrede” angeklagt. Seit Beginn des Prozesses koordiniert ADF International mit der Hilfe lokaler Partneranwälte die rechtliche Verteidigung von Päivi Räsänen und Bischof Pohjola und setzt sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung ein.

Trotz zwei einstimmiger Freisprüche zieht sich die Zensurkampagne der Staatsanwaltschaft mit der Verhandlung am 30. Oktober 2025 in ihr siebtes Jahr.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe in Höhe von mehreren zehntausend Euro sowie die Zensur von Päivi Räsänens Veröffentlichungen.

Der Fall Päivi Räsänen

Päivi Räsänen ist seit 1995 Mitglied des finnischen Parlaments. Von 2004-2015 war sie Vorsitzende der Christdemokraten und von 2011-2015 war sie Innenministerin. Sie ist Ärztin, Mutter von fünf Kindern und Großmutter von zwölf Enkelkindern. Außerdem ist sie aktives Mitglied der finnischen lutherischen Kirche.

Alles begann im Juni 2019 als Päivi Räsänen ein Bild auf X (vormals Twitter) postete und in dem Tweet die offizielle Unterstützung des LGBTQ Events ‚Pride 2019‘ durch die Evangelisch-Lutherischen Kirche hinterfragte. Dazu postete sie ein Bild mit Versen aus dem neutestamentlichen Römerbrief (Röm. 1, 24-27).

Für diesen Tweet wurde sie strafrechtlich verfolgt. Am 29. April 2021 erhob die Staatsanwaltschaft offiziell Anklage gegen Päivi Räsänen wegen dreifacher „Volksverhetzung gegen Minderheiten“, weil sie öffentlich ihre Meinung zu Ehe und menschlicher Sexualität geäußert hatte: in der Broschüre „Als Mann und Frau erschuf er sie“ aus dem Jahr 2004, in einer Radiosendung 2019, sowie in dem besagten Tweet im Juni 2019, der sich an die Kirchenleitung richtete.

Im Berufungsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof zog die Staatsanwaltschaft den Anklagepunkt zur Radiodebatte zurück.

Auch Bischof Juhana Pohjola, der Vorsitzende des Internationalen Lutherischen Rates wurde angeklagt wegen der Veröffentlichung der Broschüre aus dem Jahr 2004.  Der Straftatbestand der „Volksverhetzung gegen Minderheiten“ fällt in Finnland unter das Kapitel „Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ im Strafgesetzbuch.

Am 30. März 2022 sprach das Bezirksgericht beide einstimmig frei. Im August 2023 kam es zu einem Verfahren vor dem finnischen Berufungsgericht.

Das zweite Urteil bestätigt den einstimmigen Freispruch des Bezirksgerichts. Das Berufungsgericht stellte fest, dass es „auf der Grundlage der in der Hauptverhandlung vorgelegten Beweise keinen Grund hat, den Fall in irgendeiner Hinsicht anders zu beurteilen als das Bezirksgericht. Es gibt daher keinen Grund, das Urteils des Bezirksgerichts zu ändern.“

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Der Prozess als Strafe

Doch der zermürbende Prozess ist noch immer nicht abgeschlossen. Trotz zweier einstimmiger Freisprüche legte die Staatsanwaltschaft erneut Berufung ein. Am 30. Oktober 2025 fand die mündliche Verhandlung vor dem Obersten Gerichtshof Finnlands statt. Auch bei dieser entscheidenden Instanz stand ADF International Päivi Räsänen zur Seite. Das Urteil steht nun aus und wird europaweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da es einen historischen Präzedenzfall für Meinungs- und Religionsfreiheit schaffen könnte.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft sind Päivis Überzeugungen, die in der Bibel und der christlichen Tradition verwurzelt sind, hasserfüllt und kriminell. Die eigentliche Botschaft hinter dem Prozess wird immer deutlicher: Wer eine andere Weltanschauung hat als der Staat, der sollte sie nicht öffentlich teilen. Päivis Prozess zeigt, wie weit die Staatsanwaltschaft gehen kann, um abweichende Weltanschauungen und Ansichten zum Schweigen zu bringen und sogar zu bestrafen. Eine solche Verfolgung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens schüchtert all jene ein, die es wagen, ihre Überzeugungen zu äußern.

„Jetzt ist es an der Zeit zu sprechen. Denn je länger wir schweigen, desto enger wird der Raum für Meinungs- und Religionsfreiheit. Wenn ich verurteilt werde, wäre die schlimmste Konsequenz nicht die Geldstrafe, sondern die Zensur.“

Was steht auf dem Spiel?

Der Fall von Päivi Räsänen, der trotz zweier Freisprüche noch immer anhängig ist, verdeutlicht die Risiken, die durch die aktuellen Bestimmungen zu „Hassrede” in Finnland entstehen. Das finnische Gesetz gegen „Volksverhetzung gegen Minderheiten” hat eine strafrechtliche Verfolgung friedlicher Äußerungen und Überzeugungen ermöglicht.

Der Strafprozess gegen Päivi Räsänen macht deutlich, wie gefährlich zu weit gefasste „Hassrede“-Gesetze sind. Sie setzen Bürger jahrelangen Ermittlungen und Gerichtsverfahren aus – nicht etwa, weil sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen hätten, sondern weil sie ihre Überzeugungen friedlich geäußert haben. Doch gerade solche friedlichen Meinungsäußerungen stehen unter dem Schutz des internationalen Menschenrechts auf freie Rede. Gesetze, die Hass oder Gewalt verhindern sollen, dürfen niemals als Waffe gegen legitime Überzeugungen missbraucht werden.

Die Tragweite dieses Falls reicht weit über Finnland hinaus. Nach europäischem Recht – insbesondere dem Gesetz über digitale Dienste (DSA) – können Entscheidungen in einem Mitgliedstaat direkten Einfluss darauf haben, welche Inhalte online in der gesamten Europäischen Union zulässig sind. Ein einzelnes Urteil kann so zu einem Präzedenzfall für alle Europäer werden.

Gleichzeitig arbeitet die Europäische Kommission daran, „Hassrede“ als Straftatbestand auf EU-Ebene zu verankern – und strebt damit an es auf eine Stufe mit Verbrechen wie Terrorismus und Menschenhandel. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, müssten sämtliche Mitgliedstaaten ihre Gesetze anpassen. Das würde den ohnehin enger werdenden Raum für freie Meinungsäußerung in Europa noch weiter einschränken – mit fatalen Folgen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Unterstützungsnachrichten aus der ganzen Welt

November 17, 2025

Be strong, we will support you. God and Heaven is with you and all Christian Faith's. I pray for you.

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November 8, 2025

God Bless You. Thank You.

Betrag gespendet
€100,00

November 7, 2025

Dear Päivi Räsänen, God blewss you. You are a great role model to us christians. Best regards J. Gogl

Betrag gespendet
€15,00

November 7, 2025

Betrag gespendet
€15,00

November 7, 2025

Betrag gespendet
€35,00

November 7, 2025

We pray for you and hope that Jesus Christ will stand by you in all legal proceedings. May He bring the whole matter to a good conclusion, so that freedom of expression and freedom of religion … Weiterlesen

We pray for you and hope that Jesus Christ will stand by you in all legal proceedings. May He bring the whole matter to a good conclusion, so that freedom of expression and freedom of religion are preserved for us as Christians. Thank you very much for the fight you are waging here on our behalf.

Betrag gespendet
€100,00

November 7, 2025

Dein Hilfe kommt von Gott und Er ist bei dir die ganze Zeit.

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November 6, 2025

Thank you for your effort and boldness. We pray for you. Christine and Jürgen

Betrag gespendet
€90,00

November 6, 2025

Betrag gespendet
€15,00

November 6, 2025

Shalom and God bless

Betrag gespendet
€35,00

November 6, 2025

Thank you!

Betrag gespendet
€20,00

November 6, 2025

I'll pray for your victory

Betrag gespendet
€15,00

Finnische Anwälte, die seit Jahren am Gericht sind, sagten, die Bibel sei während eines Prozesses noch nie auf so eine Art und Weise vorgelesen worden.

Paul Coleman

Geschäftsführer und zuständiger Anwalt für den Fall bei ADF International.

Erfahren Sie mehr über Päivi und diesen Fall

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Statement of Faith

Based on our adherence to the inspired, infallible, inerrant, and authoritative Word of God in Scripture, we profess with the Christian Church throughout time and around the world the faith expressed in the Apostles’ Creed:

I believe in God, the Father almighty,
creator of heaven and earth.
I believe in Jesus Christ, his only Son, our Lord,
who was conceived by the Holy Spirit,
born of the Virgin Mary,
suffered under Pontius Pilate,
was crucified, died, and was buried;
On the third day he rose again;
he ascended into heaven,
he is seated at the right hand of the Father,
and he will come to judge the living and the dead.

I believe in the Holy Spirit,
the holy catholic Church,
the communion of saints,
the forgiveness of sins,
the resurrection of the body,
and the life everlasting.
Amen.

Päivi Räsänen

Eine Abgeordnete des finnischen Parlaments, die wegen ‘Hassrede’ angeklagt wurde, nachdem sie öffentlich ihre christlichen Überzeugungen zu Ehe und Sexualität geäußert hatte.

Isabel Vaughan-Spruce

Die engagierte Lebensschützerin aus Großbritannien, die festgenommen wurde, als sie still in der Nähe einer Abtreibungsklinik auf einer öffentlichen Straße betete.

Rodrigo Iván Cortés

Ein ehemaliger Kongressabgeordnete aus Mexiko, der bestraft wurde, nachdem er die biologische Wahrheit der zwei Geschlechter verteidigt hatte.

Nada und Hamouda

Aus dem Sudan, deren Ehe von einem Scharia-Gericht aufgelöst wurde und die mit 100 Peitschenhieben und Lebensgefahr bedroht wurden, nur weil sie zum Christentum konvertierten.

Shagufta und Shafqat

Ein christliches Paar aus Pakistan, das 7 Jahre lang in der Todeszelle saß, weil sie angeblich eine blasphemische Textnachricht versendet hatten - obwohl beide weder lesen noch schreiben können.

Päivi Räsänen

Päivi Räsänen, a member of parliament and devoted grandmother from Finland, charged with 'hate speech' for voicing her deeply held beliefs on the Christian view of marriage and sexuality.

Isabel Vaughan-Spruce

Isabel Vaughan-Spruce from the UK, a pro-life leader in the United Kingdom, arrested for praying in silence on the public street nearby an abortion facility.

Rodrigo Iván Cortés

Rodrigo Iván Cortés, a former Mexican congressman, punished under the law after speaking out in defence of biological reality — the fact that we are male and female.

Nada and Hamouda

Nada and Hamouda from Sudan, who had their marriage struck down by a Sharia court and faced punishment of 100 lashes and threats to their lives, simply because they converted to Christianity.

Shagufta and Shafqat

Shagufta and Shafqat from Pakistan, a Christian couple who languished on death row for seven years, convicted for allegedly sending a blasphemous text message, even though they can neither read nor write.